Konrad Wohnen mit Hotel

Das Projekt „Konrad“ liegt an der Hamburger Adenauerallee, einer wichtigen Verkehrsachse, die das Stadtzentrum mit dem Berliner Tor verbindet. Die Straße ist von bis zu 90 Meter hohen Hochhäusern geprägt, während die angrenzenden Wohnquartiere deutlich niedrigere Gebäude aufweisen. Das Projekt besteht aus einem 55 Meter hohen Wohnturm mit 113 Wohnungen, verteilt auf 17 Etagen, sowie einem siebengeschossigen 4-Sterne-Hotel mit 277 Zimmern. Diese Gebäudestruktur schafft einen sanften Übergang zwischen der vorhandenen Bebauung und schließt die Lücke zwischen der Lindenstraße und der Böckmannstraße.

Der Wohnturm selbst setzt ein architektonisches Zeichen und wird zu einer markanten Landmarke im Viertel. Besonders auffällig sind die speziellen Kastenfenster, die durch integrierte Sonnenschutzsysteme den hohen Schallschutzanforderungen gerecht werden. Von den oberen Etagen genießen die Bewohner beeindruckende Ausblicke auf die Alster und die Elbe.

31.630 m²

StadtHamburgInvestorABG Real Estate GroupOrtHamburg, DeutschlandBauzeit2017 - 2019ArchitektStörmer Murphy und PartnersTypNeubau

Besonderheiten


Mit der Grundsteinlegung für das Bauprojekt „KONRAD“ an der Adenauerallee 52-58, unweit des Hamburger Hauptbahnhofs, wird eine der ältesten Brachen Hamburgs endlich bebaut. Seit über einem Jahrzehnt befand sich an dieser Stelle eine Baugrube. Nun wird ein Gebäudekomplex, bestehend aus einem 57 Meter hohen Wohnturm und einem Vier-Sterne-Hotel, die Lücke im Stadtteil St. Georg füllen. 

Bereits in den 1980er Jahren gab es verschiedene Projektideen für das Grundstück. Hamburgs scheidender Oberbaudirektor, Professor Jörn Walter, erinnerte an den „Hanse Cube“, den Star-Architekt Hadi Teherani 2006 für das Gelände gegenüber der Siemens-Zentrale entwarf. Aufgrund der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 konnte dieses Vorhaben jedoch nicht umgesetzt werden, obwohl die Baugrube bereits ausgehoben war. Nach einer längeren Pause wurde ab 2010 die Planung für das neue Wohn- und Hotelprojekt in enger Abstimmung mit Bezirk, Politik und dem Oberbaudirektor wieder aufgenommen. 

„Als Städtebauer ist man gewohnt, dass manche Projekte nicht von heute auf morgen realisiert werden können, aber dieses hier ist eine besonders lange Geschichte, die sogar weit vor meine Amtszeit zurückreicht“, sagte Jörn Walter schmunzelnd. „Umso stolzer bin ich, heute bei der Grundsteinlegung dabei zu sein.

Services


  • Objektüberwachung